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Richtig atmen für ein gesünderes Leben

In diesem Blog lerne ich dir, wie du richtig atmest und was es für lanfristige Vorteile mit sich bringt.


Die Atmung ist eine der grundlegendsten Funktionen des menschlichen Körpers, aber erstaunlicherweise wissen viele von uns nicht, wie man richtig atmet. Eine korrekte Atemtechnik kann sowohl physische als auch psychische Vorteile bieten, während falsches Atmen zu gesundheitlichen Problemen führen kann. In diesem Blog werden wir die richtige Atemtechnik, ihre Vorteile und die Rolle des Atmens bei der Stressreduktion betrachten.


Die richtige Atemtechnik

Die Zwerchfellatmung oder Bauchatmung ist eine der gesündesten Atemtechniken. Im Gegensatz zur Brustatmung, bei der sich der Brustkorb ausdehnt, verlagert die Bauchatmung den Fokus auf das Zwerchfell und den Bauch.


Schritt-für-Schritt Anleitung zur Zwerchfellatmung:


Setze oder lege dich in einer bequemen Position hin.

Lege eine Hand auf deinen Bauch und die andere auf Ihre Brust.


Atme langsam durch die Nase ein und konzentriere dich darauf, deinen Bauch anzuheben, ohne dass sich deine Brust bewegt.

Atme langsam durch den Mund aus und spüre, wie sich dein Bauch wieder senkt.

Wiederhole diesen Vorgang für mindestens 5 Minuten.


Die Bauchatmung bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile:


Verbesserte Sauerstoffaufnahme: Durch das Einatmen von mehr Luft wird der Sauerstoffaustausch im Körper verbessert.

Reduzierung von Stress und Angst: Langsames, tiefes Atmen aktiviert das parasympathische Nervensystem, das zur Entspannung beiträgt.

Stärkung des Immunsystems: Durch eine bessere Sauerstoffversorgung werden die Abwehrkräfte des Körpers gestärkt.

Verbesserte Verdauung: Die Bauchatmung fördert die Durchblutung und unterstützt die Funktion des Verdauungssystems.

Unterstützung der Muskulatur: Durch eine effiziente Atmung wird die Muskulatur besser mit Sauerstoff versorgt, was zu einer besseren Leistungsfähigkeit führt.


Falsches Atmen kann zu gesundheitlichen Problemen führen, wie zum Beispiel:


Hyperventilation: Zu schnelles und flaches Atmen kann zu Schwindel und Schwäche führen.

Atemnot: Durch unzureichende Atmung kann es zu einem Mangel an Sauerstoff im Körper kommen.

Verspannungen und Schmerzen: Eine schlechte Atemtechnik kann zu Muskelverspannungen und Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich führen.


Stress kann sich negativ auf die Atmung auswirken und zu flacher, schneller Atmung führen, die wiederum zu körperlichen und geistigen Problemen beitragen kann. Glücklicherweise kann bewusstes Atmen dabei helfen, Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.


Achtsamkeitsmeditation: Die Kombination aus Bauchatmung und Achtsamkeit kann dazu beitragen, den Geist zu beruhigen und Stress abzubauen. Konzentriere dich auf deine Atmung und lass alle Gedanken, die auftauchen, ohne Bewertung vorüberziehen. Übe das regelmäßig, um die positiven Effekte der Meditation zu erleben.


Die 4-7-8-Atmung:


Diese Technik, auch als "Entspannungsatmung" bekannt, kann dazu beitragen, Stress und Angstzustände zu reduzieren. Atme durch die Nase ein, während du bis vier zählst, halte den Atem an und zähle bis sieben und atme dann durch den Mund aus, während du bis acht zählst. Wiederhole diesen Zyklus drei bis viermal.


Richtiges Atmen kann erhebliche gesundheitliche Vorteile bieten, einschließlich Stressreduktion, verbesserte Sauerstoffversorgung und allgemeines Wohlbefinden. Die Zwerchfellatmung ist eine einfache und effektive Technik, die jeder leicht erlernen und in den Alltag integrieren kann. Indem du bewusst auf deine Atmung achtest und die vorgestellten Atemtechniken anwendst, kannst du Stress abbauen und zu einem gesünderen, glücklicheren Leben beitragen.



Progressive Muskelentspannung (PMR) ist eine Entspannungstechnik, die von Dr. Edmund Jacobson in den 1930er Jahren entwickelt wurde. Diese Methode basiert auf der systematischen An- und Entspannung verschiedener Muskelgruppen im Körper. Durch das bewusste Anspannen und anschließende Entspannen der Muskeln wird es leichter, körperliche Anspannung zu erkennen und abzubauen. Das kann dazu beitragen, Stress, Angstzustände und sogar chronische Schmerzen zu reduzieren.


Hier sind die grundlegenden Schritte zur Durchführung der progressiven Muskelentspannung:


Such dir einen ruhigen und bequemen Ort, an dem du dich hinsetzen oder hinlegen kannst, ohne gestört zu werden. Atme tief und ruhig ein und aus, während du dich auf deine Bauchatmung konzentrierst.


Muskelgruppen: Wähle eine Muskelgruppe, mit der du beginnen möchtest. Viele Menschen beginnen mit den Füßen und arbeiten sich dann nach oben durch den Körper.


Anspannung: Spanne die ausgewählte Muskelgruppe für etwa 5 Sekunden an. Achte darauf, dass nur diese spezifische Muskelgruppe angespannt wird und die anderen Muskeln entspannt bleiben.


Entspannung: Lass die Anspannung plötzlich und vollständig los und spüren, wie sich die Muskeln entspannen. Atmen dabei tief und ruhig ein und aus. Genieße das Gefühl der Entspannung für etwa 15 bis 20 Sekunden.


Fortschreiten: Wiederhole die An- und Entspannung für jede Muskelgruppe im Körper, indem du systematisch von einer Gruppe zur nächsten fortschreitest (z.B. von den Füßen zu den Waden, dann zu den Oberschenkeln und so weiter).


Übung abschließen: Nachdem du alle Muskelgruppen durchgearbeitet hast, nimm dir einen Moment Zeit, um das Gefühl der Entspannung in deinem Körper zu genießen. Atme weiterhin tief und ruhig ein und aus.


Es ist hilfreich, die progressive Muskelentspannung regelmäßig zu üben, um die Fähigkeit zu verbessern, körperliche Anspannung zu erkennen und abzubauen. Mit der Zeit kannst du feststellen, dass du besser mit Stress umgehen kannst und dass deine Schlafqualität und Ihr allgemeines Wohlbefinden verbessert sind.


Es gibt einige Unterschiede zwischen der Mund- und Nasenatmung, die sich auf die Menge und Qualität des eingeatmeten Sauerstoffs auswirken können. Hier sind einige der Hauptunterschiede:


Luftbefeuchtung und Erwärmung: Im Gegensatz zur Mundatmung erwärmt und befeuchtet die Nasenatmung die Luft, bevor sie in die Lunge gelangt. Dies trägt dazu bei, die Atemwege gesund zu halten und die Wahrscheinlichkeit von Reizungen oder Infektionen zu verringern.


Filtration: Die Nasenatmung filtert die Luft effektiver als die Mundatmung. Die Nasenhaare und Schleimhäute in der Nase können Staub, Schmutz und andere Partikel aus der Luft filtern, bevor sie in die Lunge gelangen. Dies kann dazu beitragen, die Lunge vor Schäden durch eingeatmete Partikel zu schützen.


Stickstoffmonoxid (NO): Bei der Nasenatmung wird Stickstoffmonoxid (NO) aus den Nasennebenhöhlen freigesetzt, welches eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Blutflusses und der Sauerstoffabgabe an die Gewebe spielt. Die Mundatmung führt nicht zur Freisetzung von NO, was die Sauerstoffversorgung des Körpers beeinträchtigen kann.


Atmungskontrolle: Die Nasenatmung ermöglicht eine bessere Kontrolle der Atemgeschwindigkeit und -tiefe im Vergleich zur Mundatmung. Dies kann dazu beitragen, eine effizientere und tiefere Atmung zu fördern, die den Sauerstoffaustausch im Körper verbessert.


Insgesamt ermöglicht die Nasenatmung im Vergleich zur Mundatmung in der Regel eine effizientere Sauerstoffaufnahme, da sie die Atemluft erwärmt, befeuchtet und filtert und zur Freisetzung von Stickstoffmonoxid beiträgt. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Mundatmung grundsätzlich schlecht ist. Es gibt Situationen, in denen die Mundatmung notwendig sein kann, z. B. während intensiver körperlicher Aktivität, wenn der Sauerstoffbedarf erhöht ist, oder bei Personen mit verstopfter Nase aufgrund von Erkältungen oder Allergien. Dennoch sollte die Nasenatmung als primäre Atmungsmethode angestrebt werden, um die bestmögliche Sauerstoffversorgung und -qualität zu gewährleisten.


Die Brustatmung, auch als thorakale Atmung bezeichnet, hat einige Vorteile, insbesondere in bestimmten Situationen oder bei bestimmten körperlichen Anforderungen. Hier sind einige der Vorteile der Brustatmung:


Schnelle Sauerstoffzufuhr: Während körperlicher Aktivität oder bei Bedarf nach schneller Sauerstoffzufuhr kann die Brustatmung mehr Luft in kürzerer Zeit ein- und ausatmen. Dies kann hilfreich sein, um den erhöhten Sauerstoffbedarf des Körpers während intensiver Anstrengung zu decken.


Körperhaltung: In einigen Fällen kann die Brustatmung die Körperhaltung unterstützen, insbesondere wenn sie bewusst und kontrolliert eingesetzt wird. Zum Beispiel kann sie bei bestimmten Yoga- und Atemübungen nützlich sein, um die Körperhaltung und die Ausrichtung des Oberkörpers zu verbessern.


Emotionaler Ausdruck: Die Brustatmung kann auch bei der emotionalen Regulation eine Rolle spielen. Zum Beispiel können tiefe Seufzer oder schnelle Atemzüge dazu beitragen, Anspannung oder Aufregung abzubauen.


Notsituationen: Bei Atemnot oder Verletzungen, die die Bauchatmung erschweren, kann die Brustatmung eine alternative Methode zur Aufrechterhaltung der Atmung bieten.


Obwohl die Brustatmung einige Vorteile hat, ist es wichtig zu beachten, dass die Bauchatmung (Zwerchfellatmung) im Allgemeinen als die gesündere und effizientere Atmungsmethode für den täglichen Gebrauch angesehen wird. Die Bauchatmung ermöglicht eine tiefere Atmung und verbessert den Gasaustausch in der Lunge, was insbesondere bei Ruhe oder entspannenden Aktivitäten von Vorteil ist. Dennoch kann die Brustatmung in bestimmten Situationen oder bei bestimmten körperlichen Anforderungen von Nutzen sein.




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